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Modulkasten und Modulbeine

 
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paulettl
T2


Anmeldungsdatum: 30.01.2005
Beiträge: 56
Wohnort: Oberösterreich

BeitragVerfasst am: 06.12.2009, 15:0    Titel: Modulkasten und Modulbeine Antworten mit Zitat

Ein Thema, zu dem es auch viele Meinungen und viele Erfahrungen gibt, ist das Thema Modulkasten (Holz, Verstebung, etc.) und Modulbeine.
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Paul J. Ettl

4082 Aschach/Donau
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paulettl
T2


Anmeldungsdatum: 30.01.2005
Beiträge: 56
Wohnort: Oberösterreich

BeitragVerfasst am: 06.12.2009, 17:0    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe bisher die geraden Module selbst gebaut (Holz aus dem Baumarkt) und die Kästen für die Bogenmodule (Trapeze) von einem Tischler anfertigen lassen. Beim Tischler hat mir das ca. 35-40 Euro pro Modulkasten gekostet.

Um die Stirnseiten selbst fertigen zu können, ist meine "Norm" gegenüber der Empfehlung von FREMO sehr vereinfacht: Keine Bögen, sondern nur gerade Schnitte, kein Graben neben dem Bahndamm, etc.

Seit langem überlege ich, doch auf Standard-Profile umzusteigen. Im Internet gibt es auch einen Modulkastenanbieter (Harald Brosch), mit dem ich auch schon in Kontakt bin, der um ca. 45-60 Euro Bausätze für ganze Kästen liefert und zwar sowohl gerade wie auch für Bogenmodule.

http://www.eisenbahn-modulbau.de

Beispiele: http://www.eisenbahn-modulbau.de/catalog/product_info.php?cPath=98_23&products_id=383

Harald würde auch Trix-Express-spezifische Längen (also z.B. 110,1 cm) und Radien anbieten.

Der Preis ist meiner Meinung nach ganz okay. Was mich bisher etwas abschreckt, sind die Versandkosten nach Österreich.

Was haltet Ihr davon?
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paulettl
T2


Anmeldungsdatum: 30.01.2005
Beiträge: 56
Wohnort: Oberösterreich

BeitragVerfasst am: 06.12.2009, 17:0    Titel: Antworten mit Zitat

Sandro hat folgendes geschrieben:
Moin Männer,

folgende Dinge interessieren mich:

....

- ich würde die max. Bauhöhe von 102cm (?) wählen, die habe ich bei meiner 2L-Bahn auch, ist echt cool, wenn man sitzend alles auf Augenhöhe hat


FREMO schlägt 130 cm vor, ich habe derzeit 135 cm. Diese Höhe ermöglicht es, Arrangements recht gut zu betrachten und auch unten drunter von einer Seite der Anlage zur anderen zu wechseln.

Ich habe aber nur für wenige Module auch Beine gemacht. Meine Module lagern in Regalen bzw. Schränken. Wenn sie aufgebaut werden, liegen sie auf Tischen oder "Böcken" - da bin ich dann auch bei einer Höhe von ca. 80 cm. Die "Beine", die ich derzeit verwende, sind Regale von IKEA: Das IVAR-Regal passt in der Höhe ganz gut. Ich hab die Beine etwas gekürzt und dafür verstellbare Schraubbeine eingesetzt. IVAR-Regale haben eine Tiefe von 50 cm.

Seit Kurzem verwende ich das Ikea Keller-Regal GORM. Das hat eine Innenweite von 50 cm, d.h. auch die geraden Module mit 50 cm Breite passen zwischen die Aussenleisten. Die Aussenleisten sind allerdings zu lang und müssen gekürzt werden. Die Flexibilität ist auch nicht so gut wie bei IVAR. Aber der Preis ist nur der halbe IVAR-Preis!

Selbstgebaute Beine wären zwar noch billiger, dafür aber dann NUR Beine. Die Ikea-Regale dienen im Keller natürlich auch der Ablage. Sollten sie dann bei einer Modulausstellung als Beine gebrcaht werden, werden sie vorübergehend ausgeräumt. Also doppelte Nutzung.

Fotos folgen....
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Onkel Rei
BR42


Anmeldungsdatum: 08.12.2004
Beiträge: 293
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 07.12.2009, 11:0    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
ich persönlich würde mich deiner Modulvariante anschliessen.
Ich finde sie sowohl von der Art als auch von der Grösse sehr überzeugend.
Und sie ist funktional.Alles andere was ich bisher gesehen habe ist entweder zu gross oder unpraktisch.
Und ich halte es für wirklich sinnvoll, diese einheitlich bauen zu lassen.
Ich selber habe mal ausgerechnet was mich der Bau eines Modules kosten würde.Das ist nicht viel billiger.
Aber so können wir sicher sein, das alles passt. Schliesslich sind die meisten von uns keine Schreiner und wir haben auch nicht alle das richtige Werkzeug.
Vielleicht kann man ja einen einheitlichen Preis für den Bau und den Versand aushandeln.
Meistens ist es doch so, das jeder höchstens ein oder zwei Module baut. Dann sind die Kosten erträglich.
Einer unsere Stammtischkollegen ist Zimmermann und Schreiner. Vielleicht kann der uns die Kästen ja bauen. Ich werde ihm mal deine Maße geben und dann soll er mal rechnen.
mfg
Rei
_________________
Und wenn ich noch so weit laufe, es wird Express was ich mir kaufe. Und niemand soll es wagen, mir Märklin anzutragen....
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Stefan
BR42


Anmeldungsdatum: 21.09.2005
Beiträge: 230
Wohnort: Kiel

BeitragVerfasst am: 11.12.2009, 15:0    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,

ich hätte mal einen ungewöhnlichen Vorschlag:
man könnte die Module an das Fertiggelände "Heidelberg" der Firma "NOCH" anlehnen.
- Die liefern Trix Express Gleispläne (=> Geometrie passt)
- Die liefern mit Strecken-, Kehr-, Bahnhofs- und Eck-Modulen alles was man braucht
- Die Selbstbauer könnten mit definierten Schnittstellen arbeiten
- Die weniger Handwerklichen könnten genaue Maße beauftragen oder für noch überschaubares Geld Besitzer eines kompatiblen Moduls werden
- Die Module sind betrieblich interessaner zu gestalten, als alles was FREMO jemals zu Stande gebracht hat
- Es lassen sich aus dieser Form leicht weitere Formen (z.B. ein Abzweigmodul) herleiten.
- die Form würde sogar relativ einfach Anschlüsse an bestehende Anlagen wie z.B. die Vorführanlagen des Stammtisches Aachen erlauben, ohne das Modul quälen zu müssen oder gar die Anlage zu verbiegen
_________________
Gruß
Stefan
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Gast






BeitragVerfasst am: 11.12.2009, 23:0    Titel: Modulkästen Antworten mit Zitat

Hallo,

ich finde den Vorschlag von Rei gut, mal bei einem Schreiner anzufragen was ein Modulkasten kosten würde. Man könnte z.B. fertige Modulbausätze anbieten, welche auch einfacher zu versenden sind.
Wenn die Kästen nicht von jedem einzelnen zugeschnitten werden müsssen, sind die Toleranzen geringer und die Passgenauigkeit ist garantiert.

Viele Grüße
Hans
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Ralf Flossbach
BR92


Anmeldungsdatum: 30.01.2009
Beiträge: 40
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 27.12.2009, 22:0    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

falls die Modulköpfe von nur von einem Profi gebaut werden ist der Preis von 10.- Euro pro Modulkopf ok. Hinzu kommen aber noch die Versandkosten. Vorteil ist halt die Passgenauigkeit. Ein Modul 110cmx50cm mit 10cm Höhe nach meiner Segmentnorm kostet mit Kopf-, Seitenteilen und Querteilen aus 15mm Buche Multiplex (!) 25.-Euro. Ich habe sie gleich mit 146,8cm Länge und 60cm Tiefe und 2 Querstreben gebaut. Preis dann 33.-Euro.
Und vertut euch nicht mit der Bauzeit! Ihr könnt bei sorgfältiger Arbeit inklusive Materialbesorgung und Aufräumarbeiten bei 5 Modulen mit über 22 Stunden rechnen - also 4-5 Stunden pro Modul! Wenn man nur mit Nägeln statt Verleimung und Verschraubung arbeitet ist man natürlich viel schneller fertig. Wird sich aber rächen...

Bogenmodule habe ich noch nicht gebaut. Hier könnte ein Schreiner allerdings gute Dienste leitsen, da die Dinger doch schon etwas komplizierter sind.

Eine Modulhöhe von 130cm ist für denn Betrachter ideal, da man dann nicht immer alles aus der Vogelperspektive sieht. Zum Bauen ist diese Höhe allerding unpraktisch. Da wären 110 cm angesagt. 80 cm halte ich für zu niedrig. Probiert es doch mal selber die ideale Höhe mit einem großen Brett aus.


Ralf Flossbach
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Ralf Flossbach
BR92


Anmeldungsdatum: 30.01.2009
Beiträge: 40
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 00:0    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Modulbauern,

nach längerer Zeit mal wieder was zum Theme Module.
Ich habe meinen "Modulberater" (ein Excel-Programm zum Berechnen von Modulen) überarbeitet und mit einer kleinen Anleitung versehen.
Hiermit läßt sich der Modulpreis je nach Länge, Breite und Höhe eines Moduls sowie dessen Holzstärke und verwendeter Holzart berechnen und damit vergleichen.
Interessant ist die nur geringe Preisänderung bei Änderung der Modullänge oder -breite im Gegensatz zu einer Änderung der Modulhöhe.

Hier der Link: www.flossbach.de/trix/mbv1.0.xls

Ralf Floßbach
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paulettl
T2


Anmeldungsdatum: 30.01.2005
Beiträge: 56
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BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 00:0    Titel: Antworten mit Zitat

Ralf Flossbach hat folgendes geschrieben:
Hallo,

Eine Modulhöhe von 130cm ist für denn Betrachter ideal, da man dann nicht immer alles aus der Vogelperspektive sieht. Zum Bauen ist diese Höhe allerding unpraktisch. Da wären 110 cm angesagt. 80 cm halte ich für zu niedrig. Probiert es doch mal selber die ideale Höhe mit einem großen Brett aus.


Zum Bauen liegen die Module bei mir ohnehin auf dem Basteltisch. Die Höhe von 130 cm sehen sie erst, wenn sie fertig sind bzw. zu Testzwecken an andere Module angeschlossen werden.
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Paul J. Ettl

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paulettl
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Anmeldungsdatum: 30.01.2005
Beiträge: 56
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BeitragVerfasst am: 04.07.2010, 19:0    Titel: Bauteile eines geraden Moduls Antworten mit Zitat

Gerade Modulkästen sind relativ einfach.

Man braucht dazu:
2 Stirnseiten
1 Vordere Platte
1 hintere Platte
2-3 Verstärkungsspanten
1 Trassenhalterung
1 Trasse
Event. 4 Eckenverstärker
Event. Beinhalterungen
Korkunterlage

Dazu folgende Ideen:
1) Stirnseiten
Stirnseiten sind die Teile, an denen sich ein Modul an das andere anschließt. Eigentlich ist es nur hier wichtig, einen "Standard" zu benutzen, damit wir die Module zusammenschrauben können.
Für die eingleisigen Module verwende ich fast ausschließlich das Hangprofil. Natürlich ist auch ein Flachprofile möglich.
Meine persönliche Norm ist an die FREMO-Norm angelehnt, aber etwas vereinfacht. Ich nehme dafür 3-Schicht-Platten mit 13 mm Stärke.



Wie in meinem Blog berichtet (http://paulettl.blogspot.com/2010/05/dieses-jahr-ist-pfingsten-wie.html) habe ich vor kurzem Stirnplatten (und zwei ganze Modulbausätze) in Fremo-Norm bei Harald Brosch www.eisenbahn-modulbau.de bestellt. Mit 10 Euro für ein Paar Profile ist er preislich SEHR gut. Ich werde wahrscheinlich weiter nur mit diesen arbeiten. Einzig die Versandkosten nach Österreich haben mit bisher abgeschreckt.


2) vordere und hintere Platte
Beim 110 cm- Modul soll die Gesamtlänge 1101 mm sein (6x4304 = 6x183,5 mm)
Abhängig von Stärke der Stirnplatten und von der Art der Verbindung (Gehrung/Fingerzinken/Nut/etc) müssen die Platten also zwischen 1075 und 1101 mm lang sein.
Die Breite soll am Ende natürlich der Höhe der Profile (vorne 50 mm, hinten 150 mm) entsprechen, kann in der Mitte aber mehr oder weniger sein.(siehe Bilder von Modul Schlucht in http://webs.4steps2web.net/trixmodule/main35.htm )


3) Verstärkungsspanten
Ich verwende für 110 cm Module zwei Verstärkerspanten: Spanplatten 12 mm, 50 mm hoch, Breite: 500 mm minus 2x Stärke der vorder/hinteren Platten.

4) Auf den Verstärkerplatten liegt eine Trassenhalterung auf. Spannplatten 6 mm, Breite: 50 mm, Länge 800-1000 mm

5) Trasse: Als Trassenbrett nehm ich Sperrholz 6 mm. Breite: 60 mm, Länge 1101 mm

6) Eckenverstärker:
Dafür verwende ich die Eckenverstärker von Mandarinenkisten Smile

7) Event. Haltung für Beine: abhängig von der "Bein-Technologie": Ich verwende Ikea-Regale, bei denen das Modul aufliegt. Daher sind keine Beinhaltungen notwendig.

8 ) Kork: Ich verwende 4 mm starken Kork. Bisher mit 40 mm Breite, werde in Zukunft aber wohl auf 30 mm umsteigen, was beim Einschottern eine bessere Optik ergibt.

Alles klaro?
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Paul J. Ettl

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